Verordnung häuslicher Krankenpflege

Nach § 95 Abs. 1 SGB V nehmen an der vertragsärztlichen Versorgung zugelassene und ermächtigte Ärzte sowie ermächtigte ärztlich geleitete Einrichtungen teil. Die Ermächtigung bewirkt, dass der ermächtigte Arzt oder die ermächtigte ärztlich geleitete Einrichtung zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung berechtigt und verpflichtet ist. Die vertraglichen Bestimmungen über die vertragsärztliche Versorgung sind für sie verbindlich (§ 95 Abs. 4 SGB V).

Folglich wird durch die Ermächtigung von psychiatrischen Institutsambulanzen zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung nach § 118 Abs. 2 i. V. m. § 95 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 SGB V die Verordnung von häuslicher Krankenpflege ermöglicht.

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